| Malta |
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Malta's Kultur und Geschichte Es gibt sicherlich nur einige wenige Länder der Größe Maltas, die auf eine derart lange und bewegte Geschichte zurückblicken können. Maltas Geschichte begann bereits im prähistorischen Zeitalter. Ihre Geschichte vieler aufeinanderfolgenden Zivilisationen und Kulturen, Kriege und Unruhen aber auch ihre Erfolge in Zeiten der Not machten Malta zu der florierenden und stolzen Nation, die es heute ist. Seinen Ruhm verdankt die Insel Malta seiner strategisch so günstigen Lage inmitten des Mittelmeers. Die ersten Siedler kamen circa 5000 v. Chr. aus Richtung Sizilien auf Malta und Gozo an. Um circa 4000 v. Chr. begann das Zeitalter der megalithischen Tempelbauten. Die ersten Tempel, die Ggantija Tempel in Gozo, entstanden durch Aufeinanderstapeln von Felsteilen, die teilweise bis zu 50 Tonne wogen. Selbst mit moderner Technik wäre das keine leichte Aufgabe. Maltas erste Zivilisation blühte im dritten Jahrtausend vor Christus auf. Sie bauten die mysteriösen Tempel deren Überreste Geologen und Historikern heute noch Rätsel aufgeben. Um 2000 v. Chr. verschwanden diese geschickten Baumeister auf unerklärliche Weise von der Bildfläche und das Bronzezeitalter hielt Einzug. Die Phönizier nutzten Maltas Hafen als ihren Haupthandelspunkt. Mit der Zuwanderung der Karthager rückte Malta als strategischer Ausgangspunkt für Handel und Feldzüge immer mehr in den Mittelpunkt, auch für die Römer. Nach einer Invasion im Jahre 218 v. Chr. angeführt vom römischen Konsul Titus Sempronius fiel Malta unter die Herrschaft Roms, die dann mehr als 700 Jahre andauerte. Der Heilige Apostel Paulus sollte im Jahre 60 n. Chr. eine wichtige Rolle für Malta übernehmen als er auf seinem Weg nach Rom in Malta schiffbrüchig wurde. Er lehrte den Einheimischen das Christentum und machte Malta somit zu einem der ältesten Völker der christlichen Religion weltweit. In Andacht an diese Geschehnisse benannte man eine kleine Insel im Norden Maltas (St. Pauls Island) nach dem Aufklärer. Einmal mehr wechselte die Herrschaft in Malta im Jahre 535 n. Chr. Diesmal übernahmen die Byzantiner das Ruder. Im Gegenzug kapitulierten die Griechen vor den Arabern 870 n. Chr. und Malta wurde muslimisch bis zum Ende des 11. Jahrhunderts. Im Jahre 1090 war es Count Roger von Sizilien, der in Malta einmarschierte und die Araber wieder vertrieb. Die römisch-katholische Kirche war also wieder präsent. In den nächsten 400 Jahren gingen die Geschichte Siziliens und Maltas Hand in Hand. Normanen, Angeviner, Aragonier und Kastilier wechselten sich in Ihrer Herrschaft ab. 1530 übergab Charles V von Aragon die Insel an den Ritterorden von St. John, der zuvor von Rhodos durch die Ottomanen vertrieben wurde. Für die nächsten 250 Jahr sollte Malta zu einem Bollwerk gegen türkische Ansprüche mutieren. Die wohl geschichtsträchtigste Schlacht gegen die türkische Übermacht (The Great Siege of Malta) fand dann im Jahre 1565 statt, in der Ritterorden und Malteser heldenhaft ihre Insel für sich behaupteten. |
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